Mit mentaler Stärke zum Erfolgserlebnis: HSV-Frauen empfangen Herrenberg

Nach der 19:32-Auswärtspleite in Nürtingen am vergangenen Wochenende möchte HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler eine mentale Abwärtsspirale ihrer Schützlinge – derzeit siegloser Tabellenletzter im deutschen Unterhaus – vor dem heutigen Heimspiel gegen den Zehntplatzierten der Liga aus Herrenberg mit allen Mitteln verhindern: „Wir haben den Fokus in dieser Trainingswoche in erster Linie auf uns selbst gerichtet. Dabei haben wir im mentalen Bereich gearbeitet. Ich glaube, dass wir uns nicht hauptsächlich auf den nächsten Gegner vorbereiten müssen, sondern vermehrt auf uns selbst. Wir müssen mehr an uns glauben und an das, was wir sind, um Erfolgserlebnisse haben zu können.“ In diesem Zuge wurden kreative wie auch herausfordernde Teambuildungmaßnahmen ergriffen, die Gräfratherinnen sind enger zusammengerückt und dennoch kam auch das Videostudium nicht zu kurz. „Trotzdem kann man zu Herrenberg sagen, dass die Gegner in Rückraumspielerin Lea Neubrander eine Topscorerin und sehr gute Spielerin mit einem breiten Wurfrepertoire haben. Zurzeit laufen die Kuties ihrem Saisonziel noch etwas hinterher, denke ich. Von daher befinden wir uns in der Situation, dass alle Teams gegen uns gewinnen müssen, weil keine Mannschaft als erstes gegen uns verlieren möchte. Demnach können wir erneut ohne Druck aufspielen“, so die Devise der A-Lizenz-Inhaberin, die sich mit Blick auf die kommende Spielzeit bereits über die Vertragsverlängerungen von Carina Senel, Merit Müller und Dana Gruner sowie in Luca Tesche (vom TSV Bayer Leverkusen) über eine Rückkehrerin in die Klingenstadt freuen konnte.

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