Kellerduell in Bremen: Solingen-Gräfrath ohne Leistungsträgerin Maarse an der Weser gefordert

SOLINGEN Wenn es am Samstagmittag für den Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath ins ca. 300 Kilometer entfernte Bremen geht, erwartet Trainerin Kerstin Reckenthäler Kampf, Emotionen und die gewisse Brisanz eines Kellerduells. Um 19:30 Uhr wird die Partie zwischen dem Tabellenvorletzten (2:14 Punkte) und dem bisher punktlosen Schlusslicht aus dem Bergischen in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle angepfiffen: „Bremen steht mit uns im Tabellenkeller. Für beide Mannschaften geht es sicherlich darum, den Anschluss nicht gänzlich zu verlieren. Werder spielt einen schnellen Handball und hat eine gefährliche Rückraumachse, aus der Denise Engelke herausragt.“ Werders bislang erfolgreichste Schützin (41 Treffer) ist der A-Lizenz-Inhaberin noch bestens aus dem Vorjahr bekannt: Spielmacherin Denise Engelke war in der Saison 2018/19 nämlich für den TV Oyten in der Weststaffel der 3. Liga, an dessen Spitze der HSV Solingen Gräfrath schließlich nach 22 Begegnungen stand, aktiv. Besondere Vorsicht ist also geboten, vor allem aber, weil auf Seiten der Klingenstädterinnen eine feste Größe aussetzen muss. Rückraumspielerin Sharelle Maarse zog sich am Montagabend im Mannschaftstraining eine Wadenverletzung zu, endgültige Aussagen zur Schwere der Blessur sind nach einer ersten Ultraschalluntersuchung noch nicht möglich. Sicher hingegen ist, dass die Niederländerin zum Bedauern ihrer Trainerin nicht einsatzbereit sein wird: „Wir müssen aus einer stabilen Abwehr heraus auch mal einfache Tore erzielen, was wir seit Wochen immer wieder vorhaben.“

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