Die ersten Punkte fest im Visier: Solingen-Gräfrath empfängt die Rödertalbienen

SOLINGEN Intensive Trainingseinheiten liegen nach dem vergangenen spielfreien Wochenende hinter Liga-Neuling HSV Solingen Gräfrath, nun ist der Tabellenletzte des deutschen Unterhauses vor heimischem Publikum gefordert. Am Samstag (18:15 Uhr) kommt mit dem HC Rödertal, für den Ann-Cathrin Höbbel (28) und Rabea Pollakowski (27) bisher die meisten Treffer erzielten, der aktuell Achtplatzierte (6:6 Punkte) in die Solinger Klingenhalle. „Rödertal ist eine Mannschaft aus dem Mittelfeld, vor der wir auf jeden Fall gewarnt sein müssen. Die Bienen haben schon gute Leistungen auf das Parkett gebracht und gegen Halle-Neustadt beispielsweise nur mit drei Toren Unterschied verloren“, berichtet HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler, die am achten Spieltag erstmals auf einen vollen Kader zurückgreifen kann. Die beiden zuvor angeschlagenen Rückraumspielerinnen Anna Bergschneider (Grippe) und Amelie Knippert (Oberschenkelverletzung) werden am Sonnabend wieder im Aufgebot der Bergischen stehen. „Aus Tabellensicht gehen wir natürlich wieder als Außenseiter in die Begegnung, in der wir uns auf starke Einzelspielerinnen wie die wurfgewaltige Brigita Ivanaukaite im linken Rückraum einstellen müssen. Wir müssen zudem Mittel und Wege gegen die 6:0-Abwehr der Bienen finden, haben im Heimspiel nichtsdestotrotz Hoffnung auf Erfolg und werden vor unserem Publikum wieder mit Moral wie auch Charakter die Chance suchen“, so die Marschroute der A-Lizenz-Inhaberin. Auch Gäste-Coach Frank Mühlner sieht seine Mannschaft – gegenüber dem WochenKurier – in der Favoritenrolle: „Der HSV spielt nicht so schlecht, wie es scheint. Nur gegen Harrislee verloren sie mit mehr als fünf Toren Differenz. Wir kennen die Situation noch aus der letzten Saison und wissen, wie schwer es ist, nach so einer Serie den Kopf oben zu behalten. Trotzdem hoffe ich, dass sie nicht gegen uns die ersten Punkte einfahren.“

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